Studie zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland

In den letzten Jahren werden die Anliegen von Künstlern & Kreativen in der Gesellschaft zunehmend wahr- und ernstgenommen. Dass schöpferische Leistung gleichzeitig auch volkswirtschaftlich an Bedeutung gewinnt, bietet Chancen, die wir nutzen wollen.
Für die Gestaltung einer sinnvollen und nachhaltigen Politik, welche die Belange von Musikschaffenden im Allgemeinen und Jazzmusiker/-innen im Besonderen berücksichtigt, bedarf es aktueller Daten, um Vorschläge für Verbesserungen mit Fakten unterfüttern zu können.
Die ökonomische Situation von Jazzmusiker/-innen wird zwar immer wieder als prekär beschrieben, tatsächlich aber fehlen aussagekräftige Zahlen – so stammt die letzte ausführliche Studie aus den 1970er Jahren.
Auf Initiative der Bundeskonferenz Jazz konnte nun der Startschuss für eine „Studie zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland“ gegeben werden, in deren Zentrum eine Befragung der professionellen Musiker/-innen steht. Die verantwortlichen Initiatoren sind dasJazzinstitut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die IG Jazz Berlin.
Wir bitten Euch dringend um Eure Mitwirkung und die Weiterverbreitung dieser Nachricht im Kreis Eurer Kollegen/-innen: Je größer die Beteiligung, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis – Ihr könnt uns helfen, möglichst viele professionelle Musiker/-innen der Szene zu erreichen!

Jetzt teilnehmen! – www.jazzstudie2015.de

Die Initiatoren der jazzstudie2015
Arndt Weidler (Projektmanager Jazzinstitut Darmstadt)
Uli Kempendorff (Musiker, IG Jazz Berlin e.V.)
Jonas Pirzer (Musiker, Geschäftsführer Union Deutscher Jazzmusiker e.V.)
Dr. Peter Ortmann (Musiker, Vorstand Union Deutscher Jazzmusiker e.V.)

Preisträger der 13. Bundesbegegnung Jugend jazzt: Band aus Hessen gewinnt Studiopreis des Deutschlandfunks

Der Deutsche Musikrat, Veranstalter der „Bundesbegegnung Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis“, hat die Ergebnisse des bundesweiten Nachwuchswettbewerbs bekanntgegeben: Das Trio First Circle aus dem Darmstädter Raum erhält den begehrten Studiopreis des Deutschlandfunks. Die Band, bestehend aus Saxophonist Victor Fox (14), Bassist Roger Kintopf (16) und Schlagzeuger Felix Ambach (16), wird nun im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln eine eigene CD produzieren.

Hessen-FIRST CIRCLE

JazzMob: Hessen jammt im Frankfurter Hauptbahnhof

JazzmobFlyer A5qAm Montag, den 11. Mai 2015 trifft sich um 11:30 Uhr die hessische Jazzszene am Frankfurter Hauptbahnhof zu einem JazzMob.

Ob Schüler, Student, Amateur, Profi, Professor …  jeder Jazzmusiker ist eingeladen, spontan mitzumachen. Kommt bitte zahlreich – Der Hessische Rundfunk hat sich angekündigt, und wird in der Hessenschau sowie im Radio berichten. Da wollen wir natürlich auch zahlenmäßig ein eindrucksvolles Bild der hessischen Jazzszene liefern.

Der Jazz in Hessen lebt und gedeiht – und der JazzMob rückt ihn in den Fokus der Öffentlichkeit. Im Rahmen der Aktion im Frankfurter Hauptbahnhof am 11. Mai wird kein fest eingespieltes Ensemble auftreten, sondern die Teilnehmer machen das, was sie am besten können, nämlich spontan improvisieren. Die Koordination des JazzMobs liegt in den Händen von Martin Lejeune, einem bekannten Frankfurter Gitarristen und Komponisten mit Musiktheatererfahrung.

Der JazzMob 2015 will das Netzwerk sicht- und hörbar zu machen, das die Jazzszene in Hessen trägt. Wir laden alle Jazzmusiker in Hessen dazu ein, mitzumachen! Kommt am 11. Mai um 11:30 zum Frankfurter Hauptbahnhof, und bringt Eure Instrumente mit.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber hilfreich … weiter nach dem Klick.

Der Hessische Rundfunk feiert in den nächsten Monaten „70 Jahre Jazz in Hessen“. Der Landesmusikrat und das Netzwerk Jazz in Hessen schließen sich mit einem JazzMob an, der auf die lebendige und vielfältige Jazzlandschaft in Hessen aufmerksam machen will. Der Jazz in Hessen zeigt sich in vielen Facetten: Jazzinitiativen in Kassel, Gießen, Fulda, Offenbach, Hanau, Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt bündeln die Interessen der zahlreichen aktiven Musiker und Musikerinnen und organisieren Veranstaltungen, Konzerte und Festivals. Aktionen und Events wie das Kasseler Jazzfest, das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt, die Konzertreihe Jazz im Palmengarten oder der Big Band Summit in der Landesmusikakademie bestimmen die Hessische Jazzlandschaft ebenso wie die Wiesbadener NewJazz-Szene, die auf Ursprünge in der Wiesbadener Fluxus-Bewegung zurückgeht. Institutionen wie das international renommierte Jazzinstitut Darmstadt und Dr. Hoch’s Konservatorium mit seinem Jazz-Studiengang, Clubs wie der Jazzkeller Frankfurt, die Centralstation Darmstadt, das Theaterstübchen Kassel und der Uhlenspiegel Gießen ziehen Jazzfans aus der Region und darüber hinaus an.

Infos zum Ablauf (für die teilnehmenden Musiker) …
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hr2: Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen

In einer 20-teiligen Reihe zeichnet hr2-kultur sieben Jahrzehnte des Jazz in Hessen nach. Von  1945 bis heute. Kleine Initiativen und große Namen. Festivals und Fehlschläge. Tradition, Improvisation, Inspiration. Das Porträt einer lebendigen Szene mit vielen speziell hessischen Farbtönen.

Die Sendungen

Vom 28. Februar bis zum 1. August hören Sie in der Musikszene Hessen jeweils Samstag ab 15:05 Uhr in hr2-kultur eine neue Folge der Reihe „Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen“

In den Doppelkopf-Ausgaben am Donnerstag von 12:05 bis 13:00 Uhr werden Musiker, Zeitzeugen und Impulsgeber der hessischen Jazzszene zu Gast sein.

Die Sendungen Jazzfacts, mittwochs, 22:30 bis 23:00 Uhr und Live Jazz, samstags, 19:05 bis 20:00 Uhr eröffnen weitere Hintergründe und ein tieferes Eintauchen in den Sound der Freiheit in all seiner musikalischen Vielfalt.

Hessenjazz

Auf der Website des hr findet man (etwas versteckt und über die Suche-Funktion der Website nicht auf Anhieb zu finden, aber hier ist der Link) neben einer Vorschau auf die Radiosendungen auch Video-material und eine interaktive Hessenkarte, die auf Jazz-Hot Spots in ganz Hessen verweist.

Hessisches Jazzpodium 2014 in Gießen

Termin: 14-16.11.2014
Ort: Gießen, Kulturrathaus

Ein Jazzschwerpunkt im Herbst verspricht das Hessische Jazzpodium zu werden, das vom 14.-16. November von der Jazzinitiative Gießen e.V. und der Stadt Gießen im Kulturrathaus veranstaltet wird. Neben der Verleihung des „Hessischen Jazzpreises“ durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den vom hessischen Rundfunk mitgeschnittenen Preisträgerkonzerte, wird das Festival Interessantes und Hörenswertes der Szene zu bieten haben. Darunter Altbekannte wie Olaf Kübler mit seinem Trio oder neue Formationen um den Frankfurter Saxophonisten Oliver Leicht – der sonst u.a. mit der hr-Bigband zu hören ist – oder den Kasselaner Pianisten Edgar Knecht, der mit seinem Trio dt. Volkslieder im jazzmusikalischem neuen spannenden Gewand darbietet und dafür schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Fehlen wird auch nicht die Giessener Jazzszene, darunter unter vielen anderen auch die Captain Overdrive Bigband. Ein Wochenende, das in Gießen voll und ganz im Zeichen des Jazz stehen wird. Zusätzlich wird während des Festivals auch eine Fotoausstellung „Jazz im Bild III“ im Foyer des Kulturrathauses des Fotographen Herbert Fritz zu sehen sein.

Mehr Infos, Vorverkauf und ein Programmheft findet man auf der Homepage: http://jazzig.de/dates.htm

plakat_hjp_web

Runder Tisch am 19. Juli in Offenbach

Unser nächster Runder Tisch wird am 19.7.2014 von 13 bis 16 Uhr im afip Offenbach stattfinden.

Die Zukunft des Jazz in Hessen
Ein Gespräch über Strukturmaßnahmen zur Verbesserung der Situation des Jazz in Hessen

Ort: afip!, Ludwigstraße 112 a, 63067 Offenbach

Liebe hessische Jazzmusiker,
liebe hessische Jazzveranstalter,
liebe hessische Jazz-Journalisten,
liebe hessische Jazzvermittler auf allen Ebenen,
liebe hessische Jazzfans und Jazzfreunde!

Das Netzwerk Jazz in Hessen versammelt seit zwei Jahren unterschiedlichste Akteure der hessischen Jazzszene zum regelmäßigen Austausch. Nachdem wir bei den letzten Treffen Beispiele aus anderen Regionen (Rhein-Neckar) genauso beleuchtet haben wir die Förderstrukturen in unserem eigenen Bundesland, wollen wir bei unserem Treffen im Juli über konkrete Maßnahmen diskutieren, die den Jazz in Hessen auf der einen Seite stärker ins Bewusstsein sowohl der Hörer wie auch der Kulturverantwortlichen bringen, auf der anderen Seite aber auch eine Konsolidierung der hessischen Jazzszene nach innen bewirken können.

Den Impuls für eine offene Diskussion geben drei kurze inhaltliche Statements:
1. Holger Heuermann (Jazz-Initiative Frankfurt) über die Möglichkeiten einer Präsentation der hessischen Jazzszene auf der jazzahead! Messe in Bremen
2. Lothar Behounek (Musikakademie Hessen): Aktionen und Strukturen für den Jazz in Hessen – Ideen und Möglichkeiten
3. N.N.: Rundbrief / Hessenjazz-Kalender / Infobroschüre … wie können wir die mediale Präsenz des Jazz in Hessen stärken?

Wie immer wollen wir das Zusammentreffen aber auch zum weiteren Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir wie bei den letzten Treffen wieder auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!

Rückblick: Runder Tisch mit A. Zetzsche

Fotos: Natalie Färber

Einladung zum Runden Tisch in Wiesbaden

Termin: 
Samstag, 22. März 2014, 13 Uhr
(Dauer: längstens bis 16 Uhr)
Ort: 
Wiesbadener Musik- & Kunstschule e.V.
(Schillerplatz 1-2), Studio;
www.artist-wiesbaden.dewww.jazzarchitekt.de

Jazzförderung geschieht in erster Linie auf kommunaler Ebene. Die Kulturämter der Städte und Gemeinden sind die ersten Ansprechpartner für Künstler genauso wie für Veranstalter oder Initiativen im Jazzbereich. Daneben aber gibt es seit langem auch Projektförderung durch die Bundesländer, und seit kurzem vereinzelte Fördermodelle, die vom Bund finanziert werden.

Im Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen ist Albert Zetzsche als Referatsleiter Theater und Musikpflege für die Jazzförderung zuständig. Er wird über die Hintergründe der hessischen Jazzförderung berichten, Voraussetzungen für Projektanträge erklären und Tipps zur Antragsstellung geben. Sein Impulsreferat soll dem Netzwerk aus Aktiven des hessischen Jazzlebens aber auch Anlass zur Diskussion darüber geben, wie wir alle die lebendige hessische Jazzszene noch enger vernetzen und dabei aus dem gemeinsamen Vorgehen Synergien für den Jazz schaffen können.

Wie immer wollen wir das Zusammentreffen aber auch zum weiteren Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir wie bei den letzten Treffen wieder auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!