hr2: Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen

In einer 20-teiligen Reihe zeichnet hr2-kultur sieben Jahrzehnte des Jazz in Hessen nach. Von  1945 bis heute. Kleine Initiativen und große Namen. Festivals und Fehlschläge. Tradition, Improvisation, Inspiration. Das Porträt einer lebendigen Szene mit vielen speziell hessischen Farbtönen.

Die Sendungen

Vom 28. Februar bis zum 1. August hören Sie in der Musikszene Hessen jeweils Samstag ab 15:05 Uhr in hr2-kultur eine neue Folge der Reihe „Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen“

In den Doppelkopf-Ausgaben am Donnerstag von 12:05 bis 13:00 Uhr werden Musiker, Zeitzeugen und Impulsgeber der hessischen Jazzszene zu Gast sein.

Die Sendungen Jazzfacts, mittwochs, 22:30 bis 23:00 Uhr und Live Jazz, samstags, 19:05 bis 20:00 Uhr eröffnen weitere Hintergründe und ein tieferes Eintauchen in den Sound der Freiheit in all seiner musikalischen Vielfalt.

Hessenjazz

Auf der Website des hr findet man (etwas versteckt und über die Suche-Funktion der Website nicht auf Anhieb zu finden, aber hier ist der Link) neben einer Vorschau auf die Radiosendungen auch Video-material und eine interaktive Hessenkarte, die auf Jazz-Hot Spots in ganz Hessen verweist.

Hessisches Jazzpodium 2014 in Gießen

Termin: 14-16.11.2014
Ort: Gießen, Kulturrathaus

Ein Jazzschwerpunkt im Herbst verspricht das Hessische Jazzpodium zu werden, das vom 14.-16. November von der Jazzinitiative Gießen e.V. und der Stadt Gießen im Kulturrathaus veranstaltet wird. Neben der Verleihung des „Hessischen Jazzpreises“ durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den vom hessischen Rundfunk mitgeschnittenen Preisträgerkonzerte, wird das Festival Interessantes und Hörenswertes der Szene zu bieten haben. Darunter Altbekannte wie Olaf Kübler mit seinem Trio oder neue Formationen um den Frankfurter Saxophonisten Oliver Leicht – der sonst u.a. mit der hr-Bigband zu hören ist – oder den Kasselaner Pianisten Edgar Knecht, der mit seinem Trio dt. Volkslieder im jazzmusikalischem neuen spannenden Gewand darbietet und dafür schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Fehlen wird auch nicht die Giessener Jazzszene, darunter unter vielen anderen auch die Captain Overdrive Bigband. Ein Wochenende, das in Gießen voll und ganz im Zeichen des Jazz stehen wird. Zusätzlich wird während des Festivals auch eine Fotoausstellung „Jazz im Bild III“ im Foyer des Kulturrathauses des Fotographen Herbert Fritz zu sehen sein.

Mehr Infos, Vorverkauf und ein Programmheft findet man auf der Homepage: http://jazzig.de/dates.htm

plakat_hjp_web

Runder Tisch am 19. Juli in Offenbach

Unser nächster Runder Tisch wird am 19.7.2014 von 13 bis 16 Uhr im afip Offenbach stattfinden.

Die Zukunft des Jazz in Hessen
Ein Gespräch über Strukturmaßnahmen zur Verbesserung der Situation des Jazz in Hessen

Ort: afip!, Ludwigstraße 112 a, 63067 Offenbach

Liebe hessische Jazzmusiker,
liebe hessische Jazzveranstalter,
liebe hessische Jazz-Journalisten,
liebe hessische Jazzvermittler auf allen Ebenen,
liebe hessische Jazzfans und Jazzfreunde!

Das Netzwerk Jazz in Hessen versammelt seit zwei Jahren unterschiedlichste Akteure der hessischen Jazzszene zum regelmäßigen Austausch. Nachdem wir bei den letzten Treffen Beispiele aus anderen Regionen (Rhein-Neckar) genauso beleuchtet haben wir die Förderstrukturen in unserem eigenen Bundesland, wollen wir bei unserem Treffen im Juli über konkrete Maßnahmen diskutieren, die den Jazz in Hessen auf der einen Seite stärker ins Bewusstsein sowohl der Hörer wie auch der Kulturverantwortlichen bringen, auf der anderen Seite aber auch eine Konsolidierung der hessischen Jazzszene nach innen bewirken können.

Den Impuls für eine offene Diskussion geben drei kurze inhaltliche Statements:
1. Holger Heuermann (Jazz-Initiative Frankfurt) über die Möglichkeiten einer Präsentation der hessischen Jazzszene auf der jazzahead! Messe in Bremen
2. Lothar Behounek (Musikakademie Hessen): Aktionen und Strukturen für den Jazz in Hessen – Ideen und Möglichkeiten
3. N.N.: Rundbrief / Hessenjazz-Kalender / Infobroschüre … wie können wir die mediale Präsenz des Jazz in Hessen stärken?

Wie immer wollen wir das Zusammentreffen aber auch zum weiteren Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir wie bei den letzten Treffen wieder auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!

Rückblick: Runder Tisch mit A. Zetzsche

Fotos: Natalie Färber

Einladung zum Runden Tisch in Wiesbaden

Termin: 
Samstag, 22. März 2014, 13 Uhr
(Dauer: längstens bis 16 Uhr)
Ort: 
Wiesbadener Musik- & Kunstschule e.V.
(Schillerplatz 1-2), Studio;
www.artist-wiesbaden.dewww.jazzarchitekt.de

Jazzförderung geschieht in erster Linie auf kommunaler Ebene. Die Kulturämter der Städte und Gemeinden sind die ersten Ansprechpartner für Künstler genauso wie für Veranstalter oder Initiativen im Jazzbereich. Daneben aber gibt es seit langem auch Projektförderung durch die Bundesländer, und seit kurzem vereinzelte Fördermodelle, die vom Bund finanziert werden.

Im Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen ist Albert Zetzsche als Referatsleiter Theater und Musikpflege für die Jazzförderung zuständig. Er wird über die Hintergründe der hessischen Jazzförderung berichten, Voraussetzungen für Projektanträge erklären und Tipps zur Antragsstellung geben. Sein Impulsreferat soll dem Netzwerk aus Aktiven des hessischen Jazzlebens aber auch Anlass zur Diskussion darüber geben, wie wir alle die lebendige hessische Jazzszene noch enger vernetzen und dabei aus dem gemeinsamen Vorgehen Synergien für den Jazz schaffen können.

Wie immer wollen wir das Zusammentreffen aber auch zum weiteren Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir wie bei den letzten Treffen wieder auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!

Einladung zum Runden Tisch in Gießen

der Termin für unseren nächsten Runde Tisch steht nun fest:
Samstag, 23.11.2013 um 13 Uhr 

Unser Gastgeber ist diesmal die Jazzinitiative Gießen. Als Veranstaltungsort steht uns der Konzertsaal im Kulturrathaus Gießen (am Berliner Platz) zur Verfügung.Auch dieses Mal wird es ein Impulsreferat geben.Benjamin Schaefer, Jazzpianist aus Köln, hat für die Union Deutscher Jazzmusiker einen GEMA-Leitfaden verfasst. Die GEMA ist ja seit den jüngsten Änderungen der Gebührensätze ein Thema, dass Veranstalter und Musiker nachhaltig betrifft. In seinem Leitfaden untersucht Benjamin Schaefer, wie Jazzmusiker und -Komponisten von der GEMA profitieren können.Außerdem möchten wir das Zusammentreffen zum Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!

Bitte gebt uns ein kurzes Feedback, ob ihr kommen möchtet. Dazu haben wir ein kleines Formular vorbereitet. Die Teilnahme ist natürlich wie gehabt kostenlos, und eine Anmeldung nicht zwingend; sie hilft uns aber bei der Planung.

Im Planung: Unser nächstes Netzwerk-Treffen

Bei unserem Treffen im Februar haben wir uns vorgenommen, im Herbst ein weiteres Treffen stattfinden zu lassen. Dazu gibt es zwei Ideen:
– Das Deutsche Jazzfestival im Hessischen Rundfunk lockt immer viele nach Frankfurt. Der Samstagnachmittag vor den Konzerten bietet sich also für unser nächstes Netzwerk-Treffen insofern an, da ohnehin so mancher nach Frankfurt reist.
– Es muss ja nicht immer Frankfurt sein. Wir wollen uns ja hessenweit vernetzen! Wer hat konkrete Vorschläge … ?!

Was meint ihr dazu? Welche Themen sollen auf die Agenda?
Bitte nutzt die Kommentar-Funktion hier auf unserer Website. Wer sich nicht öffentlich äußern will, kann dies auch gerne per E-Mail tun.

Pressemitteilung: „Netzwerk Jazz in Hessen“ trifft sich in Frankfurt


Hessens Jazzszene will die Vielfalt ihrer Kompetenzen besser vermitteln

Auf Initiative des Landesmusikrates des Landes Hessen trafen sich am Samstag, den 9. Februar, etwa 50 Vertreter der hessischen Jazzszene in Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main – und damit an historischer Stätte. Denn hier wurde bereits Ende der 1920 Jahre die erste Jazzklasse Deutschlands von Mátyás Seiber eingerichtet, was den Ruf der Mainmetropole als Jazzhauptstadt der Republik begründete.
Eingeladen hatten zum Netzwerktreffen, neben dem LMR, das Jazzinstitut Darmstadt und die Jazz-Initiative Frankfurt. Das „Netzwerk Jazz in Hessen“ möchte die landesweiten Aktivitäten im Bereich der Jazzmusik künftig stärker verknüpfen und damit für das Publikum, Medien, Politik und Wirtschaft besser sichtbar machen.
Ziel ist zudem die Schaffung eines dauerhaften Forums von Jazzveranstaltern, -musikern, -verlagen, -labels, -ausbildungsstätten und -medien zur Erörterung und zur Analyse der Situation des Jazz in Hessen sowie einer Plattform zum gegenseitigen Austausch. Gleichzeitig soll ein solches Netzwerk als gemeinsamer Ansprechpartner für Anfragen an die hessische Jazzszene von Außen dienen.
„Uns als Landesmusikrat interessieren vor allem die Befindlichkeiten und die Bedürfnisse der Aktiven innerhalb der Jazzszene. Daher war es uns wichtig, allen relevanten Akteuren Gelegenheit für einen gemeinsamen Gedankenaustausch zu geben“, beschreibt Thomas Spahn, Mitglied im Landesvorstand des hessischen Musikrates die Absicht des LMR.
Gastredner Rainer Kern, erfolgreicher Netzwerker im Bereich der Kulturarbeit, unter anderem als künstlerischer Leiter des „Enjoy Jazz“-Festivals in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie als Leiter des Bewerbungsbüros der Stadt Mannheim für den Titel der „Kulturhauptstadt Europas“, stellte in einem Impulsreferat zu Beginn der Veranstaltung die beiden erfolgreichen Projekte „Festivalregion Rhein-Neckar“ und „Jazzalliance“ vor. „Uns ist es in der Metropolregion Rhein-Neckar gelungen, Kriterien für erfolgreiche Projekte gemeinsam zu entwickeln. Es ist wichtig vorhandene, regionale Standortvorteile im Kulturbereich zu benennen, um diese dann durch Unterstützung aus Politik und Wirtschaft gezielt zu stärken“, so Kerns Fazit. Gleichzeitig bekräftigte er: „Netzwerkarbeit erfordert von allen Beteiligten hohen persönlichen Einsatz.“
Im anschließenden Forum diskutierten die Anwesenden über Arbeitsfelder, in denen sich in Hessen eine stärkere Vernetzung und Kooperation realisieren lassen. Hier kamen die beiden wichtigen Bereiche „musikalische Ausbildung“ und „gemeinsame Webpräsenz der hessischen Jazzszene“ zur Sprache. Beide Bereiche möchte man nun kurzfristig in Angriff nehmen.
Ein gemeinsames Online-Portal www.netzwerk-jazz-hessen.de, auf dem sich alle Musiker, Initiativen und Unternehmen im Jazzbereich kurz im Profil vorstellen können, existiert bereits. Dieses soll gemeinsam mit dem www.wegweiserjazz.de des Jazzinstituts Darmstadt ausgebaut werden. Darüber hinaus wird die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „Jazzausbildung an Schulen, Musikschulen, Konservatorien und Hochschulen“ konkret angestrebt.
„Solche Treffen werden künftig in loser Regelmäßigkeit an wechselnden Orten stattfinden – das nächste Mal vielleicht in Nord- oder Mittelhessen“, so Thomas Spahn. „Der regelmäßige, informelle Austausch befördert lokale Aktivitäten und schafft Kooperationen, wo bislang möglicherweise Konkurrenz wahrgenommen wurde. Das stärkt auch das Musikland Hessen“.