Archiv des Autors: Jonas Lohse

Nächstes Treffen am 10.11.2018

D.I.Y.? With a little help from our friends…

Eine Diskussion darüber, wie sich auch ungewöhnliche Projekte in Jazz und improvisierter Musik realisieren lassen

Der Jazz hat immer von der Eigeninitiative gelebt. Musiker/innen entwerfen und setzen ihre eigenen Projekte um, suchen aktiv nach Aufführungsorten, bilden Netzwerke zusammen mit oft ehrenamtlichen Veranstaltern, die eine mehr oder weniger lebendige regionale Szene pflegen, finanzielle Unterstützung von Sponsoren oder von Seiten der öffentlichen Hand besorgen, um die künstlerische Forschung, die mit jedem Projekt aus dem Bereich von Jazz und improvisierter Musik verbunden ist, voranzubringen.

Es ist also eine Do-It-Yourself-Welt, in der Jazz oft geschieht. Wie aber ist in einem solchen Gefüge Kreativität noch möglich? Welches sind die Netzwerke, die man braucht, um als Künstler nicht von den Aufgaben des Geldbeschaffers, Selbstvermarkters, Eigenagenten aufgefressen zu werden? Das Netzwerk Jazz in Hessen will in großer Runde, die sich an alle Aktiven des Jazz in unserem Bundesland richtet, über die Möglichkeiten diskutieren, Projekte zu realisieren, will über bekannte und ungewöhnliche Finanzierungswege sprechen, über Potentiale genauso wie über Wünschenswertes.

Wir haben dazu den Frankfurter Schlagzeuger Martin Standke eingeladen, der mit dem Contrast Trio vor zwei Jahren den Hessischen Jazzpreis erhielt und aus seiner Erfahrung berichten wird, dass es nicht reicht, darauf zu vertrauen, dass die Mittel für neue Projekte schon fließen werden, sondern dass man eigene, teils innovative, teils in anderen Kunstsparten bereits etablierte Wege gehen muss, um zum Ziel zu gelangen.

Zum Treffen des Netzwerks Jazz in Hessen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, Musiker und Musikerinnen, Veranstalter, Vertreter von initiativen, Journalisten, Pädagogen, Politiker und Fans dieser Musik. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie es noch besser gehen könnte im Jazzland Hessen.

Das Treffen am 10. November 2018 von 11 bis 13 Uhr findet in der Musikschule Frankfurt in der Kunsthalle Schirn in Raum 312 statt.
(Und wer noch nicht da war, kann sich dort bei dieser Gelegenheit die neue Frankfurter Altstadt ansehen, die vor ein paar Wochen eingeweiht wurde … )

Nächstes Netzwerk-Treffen am 12.5.

Wie bereits im letzten Rundbrief angekündigt findet unser nächstes Netzwerktreffen am Samstag, 12. Mai statt. Die Bundesbegegnung Jazz, die zeitgleich in Frankfurt stattfindet, ist diesmal der Rahmen für unser Treffen.
Ort: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Raum wird noch bekannt gegeben)
Uhrzeit: 11 bis 13 Uhr

Link zur Bundesbegegnung Jazz: www.jugendjazzt.eu/jugend-jazzt-2018/programm.html


Vierte Stunde: „Jazz“ – Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt … (2. Teil)

Im Dezember 2016 trafen sich beim Netzwerktreffen Jazz Musiker und Pädagogen aus ganz Hessen, um über bereits bestehende und mögliche Schulprojekte zu sprechen, mit dem sich Jazz und improvisierte Musik in die Schule bringen lässt.

Anlässlich der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“, die vom 10. bis 13. Mai 2018 in Frankfurt stattfindet, wollen wir bei einem Folgetreffen zu diesem Thema über konkrete Beispiele sprechen und haben dazu Musiker/innen und Lehrer/innen eingeladen: Joey Becker berichtet uns vom Netzwerk Schule und Jazz Wiesbaden, Ulrike Schwarz vom LieselJazz-Programm an der Liesel Oestreicher Schule Frankfurt, und Sascha Wild von Jazz und Improvisierte Musik in die Schule! 
Mit ihnen möchten wir über ihre Vorstellungen von Jazzvermittlung im Schulunterricht und ihren Wünschen an eine bessere Vernetzung und/oder Fortbildungsmaßnahmen in diesem Bereich sprechen. Wir wollen außerdem sehen, ob und inwieweit sich einzelne Projekte verknüpfen lassen und wie in diesem Bereich Aktive von den Erfahrungen ihrer Kolleg/innen aus anderen Städten lernen können.

Zu diesem Netzwerktreffen laden wir alle Interessierte ein, Lehrer/innen genauso wie Musiker/innen, aber auch Veranstalter oder sonstige, die mit diesem Thema in Kontakt gekommen sind und sich für eine stärkere Berücksichtigung von Jazz und improvisierter Musik im Schulunterricht einsetzen.

Jugend Jazzt (Hessen) am 2. September

Am Sonntag, 2.9. 2018  findet  in der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz  der 34. Landeswettbewerb Jugend Jazzt 2018 für Solo und Combo statt.

Außerdem veranstaltet der Landsmusikrat Hessen vom 22.–24. Juni ebenfalls in Schlitz den 35. Wettbewerb Compositions  and Band Conceptions 2018 für Bigbands und Combos.

Unterlagen nach dem Klick:

2018 Ausschreibung composition u band conception

2018 Anmeldebogen Jugend Jazzt Solo

Ausschreibung Jugend jazzt

2018 Anmeldebogen Jugend Jazzt Combo

 

Nächstes Netzwerk-Treffen am 25.11.

Samstag, 25. November 2017, 11–13 Uhr, Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt, Raum 3016

Alles so schön jung hier!
Die meistgehörte Klage in Jazzkreisen ist, dass es zwar jede Menge junger Musiker/innen gibt in dieser Musik, das Publikum aber scheinbar immer älter wird. Stimmt das, oder ist es nicht vielmehr so, dass jede Generation sich ihre eigenen Spielorte schafft und die Altersgruppen sich nicht unbedingt mischen? Ist die Location bzw. die street credibility des Veranstalters für die Publikumstreue also manchmal wichtiger als die auftretenden Künstler/innen?

Darüber wollen wir beim nächsten Treffen des Netzwerks Jazz in Hessen diskutieren und haben uns Input von Organisatoren geholt, die sehr wohl auch ein junges Publikum mit Jazz ansprechen. Die Milchsackfabrik in Frankfurt etwa ist ein Veranstaltungsort, der nicht nur Jazz bietet, aber wenn, dann eben auch ein junges Publikum anzieht (https://www.facebook.com/milchsackfabrik/). Und im Tonkult-Kollektiv in Mainz nehmen Musikerinnen und Musiker die Konzertorganisation gleich selbst in die Hand (http://www.tonkult-mainz.de/).

Solche Modelle sind in der Regel nicht übertragbar, aber was können wir, die wir als Musiker/innen, als Veranstalter/innen oder anderer Funktion in die Jazzszene eingebunden sind, von den Erfahrungen der Macher lernen? Dazu haben wir Stefan Enders (Milchsackfabrik) und Pit Marquandt (Tonkult Mainz) eingeladen; sie werden uns von ihren Konzepten und Erfahrungen berichten.

Und neben aller Begeisterung für neue Ideen fragen wir auch: Trägt sich das – also für die Veranstalter genauso wie für die auftretenden Künstler/innen? Oder laufen Alternativen zu den etablierten Orten für Jazz schnell Gefahr Musiker zur uns allen bekannten Selbstausbeutung anzustiften? Wie also können wir uns einbringen in die durchaus stattfindende Erneuerung unserer Szene?

Anke Helfrich bekommt den Hessischen Jazzpreis 2017

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat letzte Woche bekanntgegeben, dass die Jazz-Pianistin und Komponistin Anke Helfrich den Hessischen Jazzpreis des Jahres 2017 erhält. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert und soll Musikerinnen und Musiker, Ensembles oder dem Jazz verbundene Persönlichkeiten für ihre musikalischen Leistungen oder für besondere Verdienste um die Entwicklung der hessischen Jazzszene auszeichnen.

Verwurzelt in Frankfurt

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „In Weinheim geboren und in Namibia und Deutschland aufgewachsen, gehört die Pianistin Anke Helfrich inzwischen zu den herausragenden weiblichen Jazzmusikern in Europa mit einem Aktionsradius weit darüber hinaus. Ihre Wurzeln liegen aber schon seit vielen Jahren in Frankfurt und Hessen. Sie ist damit eine wichtige Botschafterin für die Jazzstadt Frankfurt.“

Anke Helfrich erhielt schon früh Klavierunterricht und entdeckte bereits als Jugendliche ihre Liebe zum Jazz. Nach ihrem Studium an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten in den Niederlanden ging sie mit einem Stipendium nach New York und nahm dort Unterricht bei den renommierten Pianisten Kenny Barron und Larry Goldings.

Jazz-Dozentin am Dr. Hoch’s Konservatorium

Auch wenn Frankfurt ihr nicht die Möglichkeit eines Studiums bot, blieb sie der Stadt immer verbunden, nahm alle Auftrittsmöglichkeiten wahr und kam 2011 als Dozentin ans Dr. Hoch‘s Konservatorium. Lange war sie dort die einzige Jazz-Dozentin und setzte sich leidenschaftliche dafür ein, die Jazz-Ausbildung am Konservatorium zu erweitern.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich schätze an Anke Helfrich, dass sie nicht nur eine umtriebige und kreative Pianistin ist, sondern sich auch engagiert und energisch für die Vermittlung und die Lehre von Jazzmusik einsetzt. Sie spielt in diversen Bands, ist Mitglied in Jurys, unterstützt im Beirat der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt zielgruppengerechte und lebendige Vermittlungsformen von Jazz und improvisierter Musik in Frankfurt, hat im Lehrberuf in Frankfurt ihre zweite Berufung gefunden, managt ihre Karriere selbst und ist 24 Stunden am Tag in Sachen Jazz unterwegs. Anke Helfrich lebt den Jazz in allen Formen und ist damit eine würdige Preisträgerin des Hessischen Jazzpreis.“

Jazzpreis wird seit 1990 verliehen

Die Landesregierung hat den Hessischen Jazzpreis erstmals 1990 zur Förderung und Entwicklung der Jazzmusik und der Jazz-Musiker in Hessen gestiftet. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Anke Helfrich ist die dritte Preisträgerin in der Geschichte des Jazzpreises.

Die Preisverleihung an Anke Helfrich ist am Freitag, den 27. Oktober 2017, um 19.30 Uhr, im Staatstheater Kassel.

Aus den Nachbarländern: Jazz in Bayern

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. hat in ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am 12.03.2017 beschlossen, sich zukünftig unter dem Namen „Bayerischer Jazzverband e.V.“ zu präsentieren.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. – kurz LAG Jazz in Bayern – besteht aktuell aus 41 Mitgliedern und Institutionen der bayerischen Jazz-Szene. Ziel und Aufgabe der LAG Jazz in Bayern ist es, den Kontakt mit den Entscheidungsträgern der Kulturpolitik zu pflegen, Förderprogramme für den Jazz zu konzipieren und in Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern umzusetzen.
Projekte der LAG Jazz sind der LAG-Jazz-Preis in Kooperation mit dem Jazzfrühling Kempten und das Bayerische Landesjazzfestival. Das Bayerische Landesjazzfestival wird in der Folge im jährlichen Turnus an unterschiedlichen Orten in Bayern stattfinden.
Perspektivprojekte sind die Konzipierung und Umsetzung einer Spielstättenförderung, einer Jazz-Exportförderung und der Einrichtung einer hauptamtlichen Geschäftsstelle.

Kontakt: 
Prof. Tizian Jost (1. Vorsitzender)
E-Mail: tizianjost@web.de

Aus den Nachbarländern: Jazz in NRW

Jazz we can! – Raus aus der Nische: Podiumsdiskussion mit NRW-Kultusministerin Kampmann

Zu einer Podiumsdiskussion rund um die Zukunft des Jazz in Nordrhein-Westfalen laden der Jazzclub Hürth und nrwjazz e.V. interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer am 23. März 2017 in den Hürther Jazzkeller.

Christina Kampmann, Kultusministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Bernd Zimmermann, Geschäftsführer nrwjazz e.V., Jazzpianistin Laia Genc und Frank Haunschild, Professor für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, sprechen darüber, wie im bevölkerungs- und jazzreichsten Bundesland Deutschlands die Grundlagen für den Jazz verbessert werden können. Sie gehen außerdem der Frage nach, wie diese Musikrichtung, die wie wenige andere für Lebensgefühl und Freiheit steht, aus ihrem Nischendasein herausgeholt werden kann. Die Moderation übernimmt Musiker und Journalist Thomas Bachmann. Den musikalischen Rahmen gestaltet Till Schumacher am Klavier.

Grundlage für die Diskussionsveranstaltung bildet die mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Studie «Jazz We Can», deren Autoren Stefan Pieper und Bernd Zimmermann sind. Die Studie, die 2016 vorgestellt wurde, versteht sich als Handlungsempfehlung für die wirtschaftliche Entwicklung des Jazz und bietet Ansätze für eine nachhaltige Unterstützung der Zukunftsfähigkeit dieser Musikform als wichtigem Motor der Kreativwirtschaft in NRW. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen und dazu eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Termin: Podiumsdiskussion: Jazz We Can oder Jazz in NRW, 23. März 2017, 17:00
Ort: Jazzkeller Hürth, Hermülheimer Str. 12-14, 50354 Hürth
Kontakt: Günter Reiners (Vorsitzender Jazzclub Hürth e.V.),  Fon +49 179 4983106
www.nrwjazz.net/

Netzwerktreffen am 3.12.2016

Nach einer etwas längeren Pause wollen wir uns wieder zu einem Treffen zusammenfinden.

Netzwerktreffen, Samstag, 3. Dezember 2016, 11 bis 13 (?) Uhr
Musikschule Frankfurt, Saalgasse 20, 60314 Frankfurt am Main (im Gebäude der Schirn)

Vierte Stunde: „Jazz“ – Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt …
In Frankfurt gibt es in diesem Jahr seit fünf Jahren das Projekt „Jazz und improvisierte Musik an die Schule“. In Baden-Württemberg wird seit Jahren an Schulprojekten mit Jazz gearbeitet, die vom Land besonders gefördert werden. Die JazzAhead Bremen plant nächstes Jahr ein Symposium zum Thema Jazz in der Schule, das aber nicht eine reine Schwatzbude sein soll, sondern konkrete Pläne entwickeln will, wie sich solche Projekte inhaltlich genauso wie politisch realisieren lassen.
Auch in Hessen gibt es landesweit einen Bedarf nach schulischen Jazzprojekten. Es gibt eine ganze Reihe solcher Projekte, die meist von einzelnen Künstler/innen betreut werden; eine inhaltliche, personelle oder gar pädagogische Vernetzung existiert dabei bislang nicht. Das Netzwerk Jazz in Hessen will beim Netzwerktreffen am 3. Dezember einige solche Projekte oder Projektideen vorstellen.

Wir fragen danach, was es bereits gibt, noch mehr aber danach, was Musiker, Lehrer, Initiativen oder sonstwie mit dem Thema Befasste sich wünschen würden. Wir wollen erfahren, wo die Grenzen sind, an die man bei Schulprojekten mit Jazz stößt, und wir stellen uns vor, dass uns vielleicht nach einem solchen Treffen etwas klarer wird, in welche Richtung man auch politisch agieren müsste, um diese Grenzen zu überwinden.

Für kurze Eingangsstatements haben wir eingeladen:

  • die Saxophonistin Corinna Danzer, die sich damit beschäftigt, was Jazzer im Gruppenunterricht in Grundschulen einbringen können,
  • den Pianisten Uwe Oberg, der in und um Wiesbaden Schulprojekte mit Schülerinnen und Schülern initiiert hat,
  • den Schlagzeuger und Pädagogen Sascha Wild, der das Frankfurter Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule“ von Anfang an mit betreut
  • Wolfgang Diefenbach, den Initiator des Landesjugendjazzorchesters Hessen und des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“

Für unsere Planungen bitten wir um eine kurze Online-Anmeldung.
Selbstverständlich ist die Anmeldung nicht verbindlich, und eine Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich und willkommen!

Rüsselsheim neuer Austragungsort für Jugend Jazzt Hessen

Rüsselsheim wird 2016 und vorerst auch 2017 neuer Austragungsort für den Landeswettbewerb Jugend Jazzt Hessen sein. Hierzu kooperiert die Stadt gemeinsam mit Kultur123 und dem Netzwerk Jazz-Fabrik mit dem Träger des Wettbewerbs, dem Landesmusikrat Hessen (LMR Hessen). Oberbürgermeister Patrick Burghardt sagt: „Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit und darüber, dass damit einmal mehr die überregionale Bedeutung von Rüsselsheim in der Jazz-Szene deutlich wird.“ Auf die ideale Verbindung zwischen Nachwuchsförderung und Jazz weist Bürgermeister Dennis Grieser hin: „Die Musikrichtung Jazz ist in Rüsselsheim tief verankert. Der Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“ ist eine ideale Ergänzung der bereits vorhandenen Förderkette für Nachwuchsjazzer in unserer Stadt und unterstreicht unseren Anspruch „Jazzstadt“ zu sein. Deswegen sind sowohl die Nachwuchsförderung als auch Jazz wichtige Elemente im Kulturprofil, das aktuell beraten wird.“
 

Zum 31. Landeswettbewerb Jugend Jazzt Hessen im Jahr 2016 wird nun das Theater Rüsselsheim den jungen Jazzern in Hessen eine Bühne geben.

Gemeinsam mit dem LMR werden Kultur123 Stadt Rüsselsheim und das Netzwerk Jazz-Fabrik Rüsselsheim den Wettbewerb vor Ort durchführen. Mit den Jazz-Fabrik Netzwerkpartnern, unter anderem die bereits mehrfach prämierte IKS Big Band und die IKS Swing Kids, sowie der jazzbegeisterten Bevölkerung gibt es zahlreiche Bezüge über die Stadtgrenzen von Rüsselsheim hinaus. Im Jahr 2016 können sich junge Jazzsolisten und Jazzcombos zum Wettbewerb anmelden. Als Termin ist von den Partnern LMR Hessen, vertreten durch Präsidentin Dr. Ursula Jungherr, und Stadt Rüsselsheim der 10. Juli 2016 geplant. Die künstlerische Leitung hat der LMR Hessen dem Jazzdirigenten Wolfgang Diefenbach übertragen.

Jugend Jazzt Hessen wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Der Landeswettbewerb ist im Wechsel in einem Jahr für die Kategorie Bigband und im anderen Jahr für die Kategorien Solo und Combo ausgeschrieben. In den Kategorien Combo und Bigband dient der Wettbewerb als Auswahl für die Bundesbegegnung des Deutschen Musikrates, der mit seinen Veranstaltungen durch die Bundesländer wandert. Für den Landeswettbewerb ist die Präsentation der Leistungen der jungen Jazzer in Hessen und die Begegnung untereinander ebenso wesentlich wie die begehrte Weiterleitung zur Bundesebene.

Informationen unter www.landesmusikrat-hessen.de