Netzwerktreffen zur Jazzförderung in Hessen am Samstag, 5.9.

  • Die hessische Jazzszene in Zeiten von Corona
  • Video-Konferenz zur Vorbereitung einer Hessischen Jazzkonferenz als Interessenvertretung der hessischen Jazzszene
  • Termin: Samstag, 5. September 2020, 13 bis 15 Uhr

Im Frühjahr hatten wir eigentlich eines unserer Netzwerk-Treffen geplant. Es sollte Anfang April im Rahmen der Musikmesse stattfinden, und wäre von der Musikmesse mit Freikarten unterstützt worden. Als Referent hatte uns Herr Kittel, der u.a. für den Jazz zuständige Referatsleiter des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, zugesagt … doch bevor wir die Einladungen verschicken konnten, warf Corona nicht nur diese Planung über den Haufen.

Viele Musiker, Musiklehrer und Veranstalter sind seitdem notgedrungen zu Experten für Streaming- und Videokonferenz-Formate geworden. Auch wir wollen wir uns diese Technik zu Nutze machen, und das nächste Treffen im Videoformat durchführen – in der Hoffnung, auf diese Art auch jazzaffine Hessen in entlegeneren Landesteilen zur erreichen, die den Weg zu unseren Treffen bisher nicht so regelmäßig auf sich genommen haben.

Bei einer Video-Konferenz am 5. September wollen wir einerseits über die Auswirkungen der Coronakrise sprechen. Wir beginnen dafür mit zwei kurzen Berichten aus der Praxis Musikschaffender: einem Gespräch mit der Saxophonistin und Pädagogin Anke Schimpf über ihre Situation als freischaffende Musikerin, sowie einem Gespräch mit Eugen Hahn vom Jazzkeller Frankfurt über die Probleme, vor denen unabhängiger Veranstaltungsorte angesichts der Krise stehen. Zudem wollen wir darüber sprechen, welche Rolle eine landesweite Organisation wie unser Netzwerk Jazz in Hessen in der politischen Diskussion über die Maßnahmen des Landes Hessen zur Krisenbewältigung spielen sollte und könnte. (Denn Corona zeigte uns einmal mehr, wie viele der Entscheidungen, die uns Kulturschaffende direkt betreffen, auf Landesebene getroffen werden, wo es zur Zeit an einer institutionellen Interessenvertretung für den Jazz mangelt.)

Und schließlich wollen wir uns darüber verständigen, inwieweit nicht gerade jetzt die Zeit ist, dass wir über das lose (und recht unverbindliche) Netzwerk hinaus eine Art Hessische Jazzkonferenz als Verein gründen, der die Interessen der hessischen Jazzszene – also der Jazzmusiker:innen, der Veranstalter:innen, der Pädagog:innen, der Journalist:innen oder aller sonstigen in der Musikproduktion Aktiven in unserem Bundesland – vertreten und für Land und Kommunen Partner bei der Ausarbeitung konkreter Fördermodelle sein soll.

Nehmt zahlreich teil bei der Konferenz und lasst uns wissen, was Ihr von einer szenegetragenen Vertretung des Jazz in Hessen haltet. Euer Interesse vorausgesetzt würden wir die Resultate der Sitzung in die Vorbereitung einer späteren Gründungsversammlung einfließen lassen.

Die Einwahlkoordinaten zur Videokonferenz über Cisco Webex schicken wir nach Anmeldung per e-mail zu. Webex ist web-basiert und funktioniert entweder über den Browser oder noch bequemer über eine App. (Wer Zoom bereits kennt wird damit sicherlich auf Anhieb zurecht kommen.) Wenn Ihr Freunde und Kollegen auf unsere Aktivitäten aufmerksam machen und einladen wollt, nutzt bitte diesen Anmeldelink zum Newsletter-Abo

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