Einladung zum Runden Tisch in Gießen

der Termin für unseren nächsten Runde Tisch steht nun fest:
Samstag, 23.11.2013 um 13 Uhr 

Unser Gastgeber ist diesmal die Jazzinitiative Gießen. Als Veranstaltungsort steht uns der Konzertsaal im Kulturrathaus Gießen (am Berliner Platz) zur Verfügung.Auch dieses Mal wird es ein Impulsreferat geben.Benjamin Schaefer, Jazzpianist aus Köln, hat für die Union Deutscher Jazzmusiker einen GEMA-Leitfaden verfasst. Die GEMA ist ja seit den jüngsten Änderungen der Gebührensätze ein Thema, dass Veranstalter und Musiker nachhaltig betrifft. In seinem Leitfaden untersucht Benjamin Schaefer, wie Jazzmusiker und -Komponisten von der GEMA profitieren können.Außerdem möchten wir das Zusammentreffen zum Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken nutzen – deswegen hoffen wir auf rege Teilnahme aus ganz Hessen!

Bitte gebt uns ein kurzes Feedback, ob ihr kommen möchtet. Dazu haben wir ein kleines Formular vorbereitet. Die Teilnahme ist natürlich wie gehabt kostenlos, und eine Anmeldung nicht zwingend; sie hilft uns aber bei der Planung.

Im Planung: Unser nächstes Netzwerk-Treffen

Bei unserem Treffen im Februar haben wir uns vorgenommen, im Herbst ein weiteres Treffen stattfinden zu lassen. Dazu gibt es zwei Ideen:
– Das Deutsche Jazzfestival im Hessischen Rundfunk lockt immer viele nach Frankfurt. Der Samstagnachmittag vor den Konzerten bietet sich also für unser nächstes Netzwerk-Treffen insofern an, da ohnehin so mancher nach Frankfurt reist.
– Es muss ja nicht immer Frankfurt sein. Wir wollen uns ja hessenweit vernetzen! Wer hat konkrete Vorschläge … ?!

Was meint ihr dazu? Welche Themen sollen auf die Agenda?
Bitte nutzt die Kommentar-Funktion hier auf unserer Website. Wer sich nicht öffentlich äußern will, kann dies auch gerne per E-Mail tun.

Pressemitteilung: „Netzwerk Jazz in Hessen“ trifft sich in Frankfurt


Hessens Jazzszene will die Vielfalt ihrer Kompetenzen besser vermitteln

Auf Initiative des Landesmusikrates des Landes Hessen trafen sich am Samstag, den 9. Februar, etwa 50 Vertreter der hessischen Jazzszene in Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main – und damit an historischer Stätte. Denn hier wurde bereits Ende der 1920 Jahre die erste Jazzklasse Deutschlands von Mátyás Seiber eingerichtet, was den Ruf der Mainmetropole als Jazzhauptstadt der Republik begründete.
Eingeladen hatten zum Netzwerktreffen, neben dem LMR, das Jazzinstitut Darmstadt und die Jazz-Initiative Frankfurt. Das „Netzwerk Jazz in Hessen“ möchte die landesweiten Aktivitäten im Bereich der Jazzmusik künftig stärker verknüpfen und damit für das Publikum, Medien, Politik und Wirtschaft besser sichtbar machen.
Ziel ist zudem die Schaffung eines dauerhaften Forums von Jazzveranstaltern, -musikern, -verlagen, -labels, -ausbildungsstätten und -medien zur Erörterung und zur Analyse der Situation des Jazz in Hessen sowie einer Plattform zum gegenseitigen Austausch. Gleichzeitig soll ein solches Netzwerk als gemeinsamer Ansprechpartner für Anfragen an die hessische Jazzszene von Außen dienen.
„Uns als Landesmusikrat interessieren vor allem die Befindlichkeiten und die Bedürfnisse der Aktiven innerhalb der Jazzszene. Daher war es uns wichtig, allen relevanten Akteuren Gelegenheit für einen gemeinsamen Gedankenaustausch zu geben“, beschreibt Thomas Spahn, Mitglied im Landesvorstand des hessischen Musikrates die Absicht des LMR.
Gastredner Rainer Kern, erfolgreicher Netzwerker im Bereich der Kulturarbeit, unter anderem als künstlerischer Leiter des „Enjoy Jazz“-Festivals in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie als Leiter des Bewerbungsbüros der Stadt Mannheim für den Titel der „Kulturhauptstadt Europas“, stellte in einem Impulsreferat zu Beginn der Veranstaltung die beiden erfolgreichen Projekte „Festivalregion Rhein-Neckar“ und „Jazzalliance“ vor. „Uns ist es in der Metropolregion Rhein-Neckar gelungen, Kriterien für erfolgreiche Projekte gemeinsam zu entwickeln. Es ist wichtig vorhandene, regionale Standortvorteile im Kulturbereich zu benennen, um diese dann durch Unterstützung aus Politik und Wirtschaft gezielt zu stärken“, so Kerns Fazit. Gleichzeitig bekräftigte er: „Netzwerkarbeit erfordert von allen Beteiligten hohen persönlichen Einsatz.“
Im anschließenden Forum diskutierten die Anwesenden über Arbeitsfelder, in denen sich in Hessen eine stärkere Vernetzung und Kooperation realisieren lassen. Hier kamen die beiden wichtigen Bereiche „musikalische Ausbildung“ und „gemeinsame Webpräsenz der hessischen Jazzszene“ zur Sprache. Beide Bereiche möchte man nun kurzfristig in Angriff nehmen.
Ein gemeinsames Online-Portal www.netzwerk-jazz-hessen.de, auf dem sich alle Musiker, Initiativen und Unternehmen im Jazzbereich kurz im Profil vorstellen können, existiert bereits. Dieses soll gemeinsam mit dem www.wegweiserjazz.de des Jazzinstituts Darmstadt ausgebaut werden. Darüber hinaus wird die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „Jazzausbildung an Schulen, Musikschulen, Konservatorien und Hochschulen“ konkret angestrebt.
„Solche Treffen werden künftig in loser Regelmäßigkeit an wechselnden Orten stattfinden – das nächste Mal vielleicht in Nord- oder Mittelhessen“, so Thomas Spahn. „Der regelmäßige, informelle Austausch befördert lokale Aktivitäten und schafft Kooperationen, wo bislang möglicherweise Konkurrenz wahrgenommen wurde. Das stärkt auch das Musikland Hessen“.

Einladung zum Netzwerk-Treffen

Im Netzwerk Jazz in Hessen haben sich Jazzmusiker, Initiativen, Vereine, Clubs, Konzert-Veranstalter, Musikschulen und Institute zusammengefunden, um sich gemeinsam für den Jazz in Hessen zu engagieren, und der vielfältigen hessischen Jazzszene auf der Ebene des Bundeslandes eine gemeinsame Stimme zu geben.

Um uns auszutauschen, beraten und gegenseitig zu unterstützen treffen wir uns halbjährlich zu einem informellen Runden Tisch, zu dem alle hessischen Jazzmusiker und Aktiven der Jazzszene herzlich eingeladen sind.

Zum ersten dieser Runden Tische laden wir am

Samstag, 9. Februar 2013, 13-15 Uhr in den Kammermusiksaal des Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main

ein.

Wir konnten für diesen Termin Rainer Kern für ein Impulsreferat gewinnen. Rainer Kern ist der Gründer und künstlerische Leiter des erfolgreichen Festivals „Enjoy Jazz“, dem es seit 1999 gelingt, die Rhein-Neckar-Region zwischen Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen nach innen wie nach außen als Region mit klarer Jazzidentität erfahrbar zu machen. Im letzten Jahr trat neben „Enjoy Jazz“ ein Zusammenschluss an die Öffentlichkeit, der sich unter dem Titel „Jazz Alliance“ die Schaffung einer „Marke: Jazz aus der Metropolregion Rhein-Neckar“ zum Ziel gesetzt hat. Das Webportal www.metropoljazz.de verschafft dem Jazz des Großraums MA/LU/HD und der angrenzenden Regionen zusätzliche Wahrnehmung als gemeinsame „Szene“.

Uns interessiert: Wie gelingt es in der Metropolregion Rhein-Neckar, ein regionales Netzwerk zu schaffen, das nicht nur mehr als drei Städte umfasst, sondern gar in drei Bundesländer hineinreicht? Mit welchen Problemen haben die Koordinatoren zu kämpfen gehabt, etwa bei den Kommunen, bei den beteiligten Vereinen, bei Sponsoren etc.? Welchen Vorbehalten begegnet man und welches sind die besten Argumente, mit man allen Beteiligten die Synergien einer solchen Vernetzung nahe bringen kann?

Wir wünschen uns dabei ein Gespräch mit Rainer Kern, bei dem auch die hessische Jazzszene sich darüber austauschen kann, wie in der Zusammenarbeit von großen Veranstaltern, kleinen Vereinen, Musikern, Journalisten, Ausbildungsinstituten und anderen Aktiven der Jazzszene ein Mehrwert für jeden einzelnen entstehen kann. Wir fragen danach, wo regionale Zusammenschlüsse Sinn machen könnten (etwa Kassel/Göttingen,  Marburg/Gießen oder natürlich die große Rhein-Main-Region mit Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Offenbach, aber auch Mainz und Aschaffenburg), und wir fragen ganz konkret nach den vermeintlichen Vor- oder Nachteilen einer solchen regionalen Vernetzung.

Das Netzwerk Jazz in Hessen will mit dieser und zukünftigen Treffen möglichst viele Vertreter der Jazzszene in den Dialog um die Zukunft des Jazz in Hessen einbinden. Wir laden daher alle ein, Musiker, Veranstalter, interessierte Vereinsmitglieder, Journalisten, Pädagogen, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen. Nur gemeinsam machen wir den Jazz in Hessen wieder stärker!